Witten. Drei Tage sind nun vergangen, seit Unbekannte am Holocaust-Gedenktag einen Farbanschlag auf die Gedenkstele für die jüdische Synagoge verübten. Seitdem hatte sich am optischen Erscheinungsbild des Mahnmals nichts geändert – ein untragbarer Zustand, wie einige Antifaschist/innen befanden. So kam es am gestrigen Donnerstagabend zu einer spontanen Reinigungsaktion, bei der der stählerne Gedenkstein in Handarbeit von der roten Lackfarbe befreit wurde.
Offenbar sind sie damit der Stadtverwaltung zuvorgekommen, die es bisher nicht für nötig hielt, das Mahnmal zu säubern. Einem WAZ-Bericht zufolge wurde die für heute angesetzte Reinigung aufgrund der Kälte verschoben – gut, dass es Menschen gibt, die sich auch durch kalte Temperaturen nicht abschrecken lassen.
Die Aktivist/innen empfehlen der Stadt Witten, mit den eingesparten Kosten antifaschistische oder soziale Projekte zu unterstützen.
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